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Industriewärmepumpen von ENGIE Refrigeration

Wärmerückgewinnung mit Wärmepumpen: Elektrotechnikhersteller beschleunigt Dekarbonisierung

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Ein führender Hersteller elektrotechnischer Installationen in Wohn-, Industrie- und Gewerbeimmobilien treibt die Energiewende aktiv voran: Mit Industriewärmepumpen von ENGIE Refrigeration nutzt das Unternehmen die Abwärme seiner Kältemaschinen zum Heizen. Das maßgeschneiderte Konzept zeigt, wie Wärmerückgewinnung mit Wärmepumpen die Dekarbonisierung in Unternehmen messbar beschleunigt.

  • Zwei SPECTRUM-Water-Wärmepumpen mit jeweils 500 Kilowatt Wärmeleistung liefern mithilfe der Energie aus dem Kühlwasserbecken ganzjährig Heizwärme mit 65 Grad Celsius Wärmeträgeraustrittstemperatur.
  • Zwei thermeco2-Hochtemperatur-Wärmepumpen mit jeweils 126 Kilowatt Wärmeleistung heben die Abwärme aus Prozesskühlanlagen auf ein hohes Temperaturniveau von 85 Grad Celsius an und speisen sie direkt ins Heizungsnetz ein.

Die Ausgangslage kennen viele Produktionsunternehmen: Kühlsysteme laufen auf Hochtouren, um Prozesse und Anlagen mit Kälte zu versorgen – die dabei entstehende Abwärme verpufft ungenutzt in der Umgebung. Gleichzeitig wird für die Beheizung der Standorte Gas verbrannt, anstatt auf regenerative Energiequellen zu setzen. Erklärtes Ziel war es, diesen Kreislauf zu durchbrechen. Durch eine energetische Sanierung nutzt der Elektrotechnikhersteller die vorhandene Abwärme mittels Wärmerückgewinnung durch Wärmepumpen intelligent und beschleunigt so die Dekarbonisierung des Unternehmens. Die technische Herausforderung: Eine Verdampferaustrittstemperatur von 25 Grad Celsius zu gewährleisten, aber nicht über die klassische Beimischung mit einem Drei-Wege-Kälteträgerregelventil. Stattdessen erfolgt die präzise Regelung des Kaltwasservolumenstroms mittels eines Zwei-Wege-Strangregulierventils. Diese Lösung erforderte exakte Berechnungen und garantiert hohe Effizienz über alle Leistungsbereiche hinweg.

 

Dekarbonisierung von Unternehmen durch intelligente Energienutzung

ENGIE Refrigeration entwickelte ein ausgeklügeltes Konzept, das beide Wärmequellen erschließt: Die SPECTRUM-Water-Wärmepumpen kühlen das Kühlwasser je nach Jahreszeit von 30 oder 19 Grad Celsius auf 25 oder 16 Grad Celsius herunter und heben die gewonnene Energie auf 65 Grad Celsius Vorlauf an. Die thermeco2-Hochtemperatur-Wärmepumpen optimieren die Energienutzung weiter: Sie verwenden die Abwärme aus den Prozesskühlanlagen und bringen sie auf 85 Grad Celsius Austrittstemperatur. Das Ergebnis überzeugt messbar: Der Gasverbrauch sinkt erheblich, die Heizkosten reduzieren sich – und gleichzeitig profitiert die Kälteseite von reduzierten Strom- und Unterhaltskosten. Die Wärmerückgewinnung mit Industriewärmepumpen macht aus ungenutzter Abwärme wertvolle Heizenergie und beschleunigt so die Dekarbonisierung im Unternehmen. Und das ist erst der Anfang: Das Projekt ist Teil einer umfassenden energetischen Sanierung mehrerer Produktionsstandorte. Weitere ähnliche Vorhaben sind bereits in Planung – ein starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit dieser zukunftsorientierten Lösung.

 

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