Drei wassergekühlte QUANTUM-Kältemaschinen von ENGIE Refrigeration mit A1-Kältemittel bringen den Teststand eines weltweit führenden Automobilherstellers in Salzgitter auf die richtige Temperatur.
Innovation und der Einsatz von Kältemitteln mit reduziertem Treibhauspotenzial treiben die Automobilindustrie voran – und sind fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie von ENGIE Refrigeration. Dieser gemeinsame Anspruch spiegelt sich in einem Projekt in Salzgitter, Niedersachsen, wider: Unsere Expert:innen für Kälte und Wärme unterstützen dort einen der weltweit führenden Automobilhersteller mit dreifacher Kältepower. Denn insgesamt drei wassergekühlte QUANTUM-Kältemaschinen mit dem A1-Kältemittel R-515B sorgen für das ideale Klima in einem Teststand des globalen Unternehmens. Dabei erbringen die Anlagen eine Kälteleistung von jeweils zwei Megawatt. Primär steht die Klimatisierung von Prüfkammern für Batteriezellen im Fokus. Zusätzlich regeln die wassergekühlten Kältemaschinen das Raumklima und stehen zur Rückkühlung weiterer Kältemaschinen bereit, die Kälte mit einem besonders niedrigen Temperaturniveau liefern (eine sogenannte Kaskaden-Lösung). Um die Werksnormen des Automobilherstellers zu erfüllen, lieferten unsere Spezialist:innen separate Einspeiseschaltschränke mit. Die modernen wassergekühlten Kältemaschinen ergänzen unseren leistungsstarken QUANTUM Air, der seit 2023 beim Kunden im Einsatz ist.
Dank des nicht brennbaren A1-Kältemittels R-515B überzeugt die Kältelösung durch hohe Sicherheit. Zudem punktet das eingesetzte A1-Kältemittel im Vergleich zum A1-Kältemittel R-134a durch ein 77 Prozent reduziertes Treibhauspotenzial. Mit einem GWP (Global Warming Potential)-Wert in Höhe von 293 (IPCC-AR4) beziehungsweise 299 (IPCC-AR5) entspricht R-515B den Vorgaben der F-Gase-Verordnung – bis mindestens 2030. Bei der Auswahl der wassergekühlten Kältemaschine spielten neben dem eingesetzten A1-Kältemittel auch die technischen Eigenschaften der QUANTUM Water eine Rolle. Die Anlage wurde entsprechend den Anforderungen der Anwendung ausgelegt. Damit begegnet der Automobilhersteller höchsten ökonomischen Anforderungen und reduziert zugleich das Treibhauspotenzial der Kälteversorgung: R-515B weist gegenüber R-134a ein um 77 Prozent geringeres GWP auf (GWP 293 nach IPCC-AR4).