Ein Betreiber von Rechenzentrumsinfrastruktur hat mehrere Standorte in deutschen Metropolregionen mit einer zukunftsfähigen Kältelösung ausgestattet. Ziel war es, die steigenden Leistungsanforderungen moderner Rechenzentren zuverlässig abzudecken und gleichzeitig den Energiebedarf für die Kälteerzeugung messbar zu senken. Neben einer hohen Betriebssicherheit spielten niedrige Schallemissionen und kompakte Abmessungen eine zentrale Rolle. Die Lösung sollte standortübergreifend einsetzbar sein und weitere Ausbauprojekte unterstützen.
Zum Einsatz kamen fünf luftgekühlte QUANTUM-Kältemaschinen mit integrierter Freikühlung und einer Kälteleistung von jeweils rund 1.000 kW. Die Anlagen wurden für mehrere Rechenzentrumsstandorte konzipiert und ermöglichen eine effiziente Kälteerzeugung insbesondere bei niedrigen Außentemperaturen durch die Reduzierung des mechanischen Kältebedarfs. Die kompakte Bauweise erleichtert die Integration in bestehende Infrastrukturen, während schalloptimierte Komponenten den Betrieb auch in sensiblen Umgebungen ermöglichen. Vor der Auslieferung wurden alle Kältemaschinen im Rahmen von FAT-Prüfläufen umfassend getestet. Ergänzt wird die Lösung durch einen flächendeckenden Service, der langfristige Betriebssicherheit gewährleistet.
Die Kombination aus Freikühlung und QUANTUM-Technologie unterstützt einen bedarfsgerechten Betrieb der Rechenzentrumskühlung. Gleichzeitig schafft die standardisierte Auslegung über mehrere Standorte hinweg eine skalierbare Basis für weitere Projekte und zukünftige Erweiterungen. Die Lösung unterstützt damit sowohl wirtschaftliche als auch energetische Zielsetzungen im Rechenzentrumsbetrieb – insbesondere durch die Reduzierung des mechanischen Kältebedarfs mittels Freikühlung bei niedrigen Außentemperaturen.