Für ein Hochleistungsrechenzentrum realisiert ENGIE Refrigeration gemeinsam mit ENGIE Deutschland ein innovatives Abwärmekonzept mit acht thermeco2-Hochtemperatur-Wärmepumpen. Die maßgeschneiderte Lösung steigert die Nutzung der anfallenden Abwärme und gewährleistet eine zuverlässige Wärmeversorgung für den gesamten Campus – ein zentraler Baustein für den energieeffizienten Betrieb des Rechenzentrums.
Das Hochleistungsrechenzentrum erhält zwei neue Supercomputer mit deutlich gesteigerter Rechenleistung. Diese Systeme wandeln die gesamte elektrische Energie in Wärme um – eine Ressource, die ENGIE Refrigeration gemeinsam mit ENGIE Deutschland als Anlagenbauunternehmen optimal nutzt. In enger Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Ingenieurbüro entwickelte das Expertenteam ein maßgeschneidertes Konzept für das nachhaltige Rechenzentrum: Eine neue Abwärmezentrale übernimmt die komplette Abwärme der Supercomputer und speist sie über die Industriewärmepumpen in das Fernwärmenetz ein. Das Herzstück des Konzepts: Sechs thermeco2-Hochtemperatur-Wärmepumpen (HHR720) arbeiten als Wärmepumpen und als Kältemaschinen für die Prozesskühlung. Zwei reversible HHR180-Wärmepumpen ergänzen das System. Alle Systeme nutzen CO₂ (R744) als nicht-fluoriertes Kältemittel und erfüllen die Anforderungen der DIN EN 378 (Sicherheitsklasse A1, nicht brennbar). Sie leisten einen wichtigen Beitrag zum sicheren und F-Gas-freien Betrieb des Hochleistungsrechenzentrums.
Nachhaltiges Rechenzentrum durch intelligente Abwärmenutzung
Das Projekt zeigt, wie ein nachhaltiges Rechenzentrum durch intelligente Abwärmenutzung realisiert wird. Die thermeco2-Hochtemperatur-Wärmepumpen von ENGIE Refrigeration wandeln die Abwärme der Supercomputer in nutzbare Prozesswärme um. Die Partnerschaft zwischen ENGIE Refrigeration und ENGIE Deutschland ermöglicht eine ganzheitliche Lösung für das Hochleistungsrechenzentrum – von der Planung über die Fertigung bis hin zur Inbetriebnahme. Das Ergebnis ist ein zukunftssicheres Konzept, das große Rechenleistung mit intelligenter Abwärmenutzung und F-Gas-freier Kältetechnik (CO₂, R744) verbindet.